Badideen Aktuell

Mieter darf Abrechnungsbelege einsehen

Mieter haben das Recht, die Abrechnungsbelege des Vermieters zu überprüfen.  Wohnt der weit entfernt, und es gibt ein Büro am Ort des Mietobjekts, muss dort die Einsicht erfolgen. So lautet die Entscheidung des Amtsgerichts Wuppertal, auf die Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien im Deutschen Anwaltsverein verweist. Der Vermieter muss mit Belegen beweisen können, dass die Zahlen in der Abrechnung in Ordnung sind. Die Unterlagen darf der Mieter im Streitfall einsehen. Der Vermieter sollte seiner Verpflichtung ausreichend nachkommen. Dazu gehört, dass er einen Termin während der üblichen Bürostunden vorschlagen und auf ein Büro am Wohnort verweisen muss. Sonst könnte der Mieter argumentieren, dass die Einsicht nicht erfolgt und der Nachzahlungsbetrag aus der Abrechnung nicht fällig sei, also keine Zahlungspflicht entsteht.

Leinöl pflegt Holzmöbel

Man muss nicht unbedingt im Baumarkt, um ein Pflegemittel für freistehende Holzmöbel auf Balkon und Terrasse zu besorgen.
Leinöl lässt sich auch im Supermarkt oder zu Hause finden. Das Öl ist eine gute Alternative zu den Pflegemitteln. Allerdings ist das Öl aus Leinsamen vorsichtig anzuwenden. Durch den hohen Gehalt an Omega-3 Fettsäuren reagiert es mit Sauerstoff zu einem Schutzfilm. Da das Leinöl weder UV-Filter noch Farbpartikel besitzt, schützt es das Holz nicht vor dem Ausbleichen. Es bleibe aber eine Lösung für alle, die den witterungsbedingten Patina-Look mögen. Das Öl trockne mehrere Tage und soll wegen des strengen Geruchs nur im Freien genutzt werden. Das Öl entwickelt in Verbindung mit Sauerstoff Wärme. Ein Tuch, das in Leinöl getränkt wurde, sollte im Anschluss unbedingt gründlich mit Seife und Wasser ausgewaschen werden. Sollte es zusammengeknüllt in einer Wäschebox gelangen, könnte es sich womöglich selbst entzünden.

Zitrus-Essig-Reiniger selber machen

 

Zutaten:

-Zitronen-und/oder Orangenschalen

-Tafelesseig (kein Essig-Essenz)

-Einmachglas

-Sprühflasche

Die Zitrusschalen klein schneidend in das Glas legen. Den Tafelessig im Verhältnis 1:4 mit Wasser verdünnen und in das Einmachglas geben, sodass alle Schalen gut bedeckt sind. Nur so lässt sich Schimmelbildung vermeiden. Das Gemisch für zwei bis drei Wochen ziehen lassen und zwischendurch etwas schütteln. Während der Zeit färbt sich der Reiniger dunkel und rieht angenehm zitronig. Die Flüssigkeit ohne Schalen in eine Sprühflache füllen und ein Schuss Flüssigseife hinzugeben. Fertig ist der nachhaltige Zitrus-Essig-Reiniger

Vermieter muss handeln

Wenn es tropft
Ein Vermieter ist verpflichtet, seine vermietete Wohnung instand zu halten. Wasserleitungen muss er aber nicht ständig überprüfen. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Probleme mit Wasserleitungen sind vielfältig: Verstopfungen, Löcher, kaputte Dichtungen. Der Vermieter ist dabei nicht verpflichtet, ständige Überprüfungen vorzunehmen. Besteht jedoch ein Anhaltspunkt, etwa wenn Wasser von der Decke tropft, dann muss er tätig werden. Das entscheidet das Landgericht Berlin (Az.:63S470/10). Wer bei einem Schaden grundsätzlich für die Reparaturkosten aufkommen muss, hängt maßgeblich davon ab, wer den Mangel zu verantworten hat. Bei undichten Rohren wird in der Regel der Vermieter die Reparaturkosten übernehmen. Der Mieter kann immer dann zur Verantwortung gezogen werden, wenn der Mangel entstanden ist, weil er sich nicht vertragsgemäß verhalten hat.

Mietwohnung

Duschen nach 22 Uhr erlaubt
In einem Mehrfamilienhaus müssen Nachbarn auch nach 22 Uhr mit der einen oder anderen Ruhestörung rechnen. Laut des Deutschen Mieterbundes gilt von 22 Uhr bis morgens 6 Uhr zwar die sogenannte Nachtruhe, aber nicht uneingeschränkt. Es gibt Ausnahmen, darunter diese drei Beispiele: Mieter haben das Recht, auch nach 22 Uhr die Rollläden ihrer Wohnung herunterzulassen. Ein Nachbar, der sich durch die lauten Geräusche der Außenjalousie gestört fühlte und behauptete, sein Kind würde hierdurch allabendlich aus dem Schlaf gerissen, erhielt vor dem Amtsgericht Düsseldorf (55C7723/10) eine Abfuhr. Zum normalen Gebrauch der Mietwohnung gehören auch das Betätigen von Wasserhahn, Wasserspülung und nächtliches Duschen oder Baden. Ein Baby darf auch nachts schreien.

Schäden bei Unwetter

Schäden bei Unwetter
Auch für Mieter gilt die Verkehrssicherungspflicht. Das heißt: Bei drohendem Unwetter muss man darauf achten, dass niemand durch das Eigentum des Mieters zu Schaden kommt. Ist ein Sturm angekündigt, sollten beispielweise Sonnenschirme angebunden und Blumenkästen gesichert werden, damit der Sturm sie nicht vom Balkon fegt. -Kommt dennoch jemand zu Schaden, sind Mieter schadenersatzpflichtig-. Es kommt grundsätzlich die private Haftpflichtversicherung dafür auf. –Aber nicht, wenn grob fahrlässig gehandelt wurde-.

Zauberhafte Stein-Springbrunnen

Naturfreunde zieht`s nach draußen, ins eigene kleine Paradies. Ein schöner Sitzplatz auf der Terrasse oder am Wasser. Bachläufe, Findlinge, Wasserfälle oder Sonderanfertigungen aus Felsstein bieten hervorragende Gestaltungsmöglichkeiten in den Gärten. Jeder Brunnen hat eine eigene Ausstrahlung, sie sind Belastbar und nahezu unbegrenzt haltbar. Ein Springbrunnen bringt Bewegung und Leben, zieht den Blick an und verbreitet das magische Klima der Erfrischung an heißen Tagen. Mit schönem Licht kann man den Brunnen neue Akzente setzen und in der Dunkelheit strahlt er eine besondere Faszination aus.

Heißes Wasser gegen Unkraut

Es ist nervig, wenn aus den Fugen von Steinplatten Unkraut sprießt. Hier kann man das ganze Jahr über jäten oder auskratzen und trotzdem kommen die hartnäckigen Pflanzen immer wieder. Unkraut zwischen Terrassenplatten bekämpft man am besten, indem man kochend heißes Wasser darauf schüttet.