Badideen Aktuell

Heizen, hilft auch gegen Schimmel

 Warum Heizen gegen Schimmel? Durch richtiges Heizen vermeiden Sie Schimmel. Denn werden Räume nicht direkt geheizt, ist die Luft kühler und nimmt Feuchtigkeit schlechter auf. Gelangt dann Luft von einem warmen in einem kalten Zimmer, bringt sie neben Wärme auch Luftfeuchtigkeit mit. Kühlt die warme Luft dann ab, setzt sich Feuchtigkeit an die Wände ab und droht Schimmelbildung. Daher wirkt Heizen feuchten Wänden entgegen.

Heizkörper nicht verdecken

                                                                               

Möbel oder Vorhänge vor dem Heizkörper wirken isolierend. Sie sorgen dafür, dass sich die Wärme staut und nicht im Raum ausbreiten kann. Daher wird der Raum nicht warm, obwohl der Heizkörper Wärmeenergie verbraucht. Zum Beispiel sollte ein Heizkörper im Badezimmer nicht als permanenter Handtuchhalter genutzt werden. Damit der Heizkörper ungehindert Wärme abgeben kann folgende Regel –sollte man zwei Hand breit Abstand zwischen ihm und z.B. Vorhänge, Möbel einhalten.

Die richtige Temperatur zum Heizen

Die richtige Temperatur zum Heizen
Meistens haben gerade unsere Wohnräume eine zu hohe Temperatur. Hier bieten sich große Einsparpotenziale. So spart man etwa sechs Prozent Energie, wenn Sie die Temperatur um ein Grad senken. Empfohlen werden im Wohn- und Kinderzimmer sowie im Bad 20 – 22 Grad (Stufe 3-4 am Thermostat), in der Küche reichen 18 – 20 Grad und im Schlafzimmer 17-20 Grad (Stufe 2-3 am Thermostat). Im Flur sollte die Temperatur bei 17-18 Grad liegen und im WC zwischen 16-19 Grad (Stufe 2-3 am Thermostat). Unregelmäßig genutzte Zimmer sollten nicht durchgehend beheizt, der Heizkörper aber auch nie ganz abgedreht werden.

Heizkörper

Funktion & Design
Die Zeiten sind vorbei, als klobige Heizkörper die eigenen vier Wände anwärmten. Design-Heizkörper halten mittlerweile Einzug in immer mehr Wohnräume.
Heizkörper und Designobjekt schaffen es, Funktion und Design zu verschmelzen.

Heizung muss weiterlaufen

Wird es im Frühling noch einmal richtig kalt, müssen Mieter in ihren Wohnung nicht frieren. Denn Vermieter dürfen die Heizungsanlage nicht zu früh abstellen. Laut Rechtsprechung muss es in allen Räumen der Wohnung tagsüber von 6 – 24 Uhr eine Mindesttemperatur von 20 Grad erreicht werden können. Zwischen Mitternacht und 6 Uhr früh darf der Vermieter die Heizung zur Energieeinsparung herunterfahren. Maximal 18 Grad müssen möglich sein. Sollte die Heizung ganz oder in einzelnen Räumen nicht funktionieren, muss der Mieter seinen Vermieter sofort informieren Der Vermieter muss dann die Heizung reparieren lassen. Tut er das nicht oder dauert die Reparatur recht ange, rechtfertigt das eine Mietminderung. Die Höhe richtet sich unter anderem nach dem Umfang des Ausfalls.

Im Winter Heizkörper reinigen

Heizkörper reinigen
Die Heizkörper sollte man im Winter regelmäßig reinigen, sonst brennt sich der Staub in den Lack. Am besten mit einer speziellen Heizkörperbürste.

Jahresabrechnung genau überprüfen

Nebenkosten sind schon lange zur zweiten Miete geworden. Wohneigentümer sollten darauf achten, ob es erhebliche Abweichungen bei den einzelnen Kostenpositionen zu den Vorjahrszahlen gibt. Nur bestimmte Posten dürfen als Nebenkosten berechnet werden. Zu den Kosten gehören Wasserkosten, Abwasser, Grundsteuern, Müllabfuhr, Beleuchtung, Fahrstuhl, Straßen-u.Schornsteinreinigung, Beleuchtung, Versicherungen, Gartenpflege, Hausmeister, Wascheinrichtungen sowie Gemeinschaftsantenne oder Kabelanschluss. Heizkosten und Aufwendungen für Warmwasser sind separat in der Heizkostenverordnung geregelt. Der Mieter kann bei unzulässigen Forderungen (z.B. auswechseln von Glühbirnen, Anschaffung von Pflanzen) die Zahlung verweigern