Badideen Aktuell

Jetzt den Garten auf Vorderman bringen

Die kalten und nassen Wintertage sind fast vorbei und sie haben im Garten ihre Spuren hinterlassen: morsche Äste, welkes Laub, abgestorbende Stängel, Maulwurfhügel usw.
Hat man die Gartenpflanzen ausreichend geschützt, kann man sich bereits ab Februar oder März an den ersten Frühlingsblühern wie z.B. die Schneeglöckchen erfreuen. Um die vertrockneten Pflanzenteile zu entfernen, sollte man einem großen Laubrechen aus Kunststoff nehmen, der ist besonders sanft zu dem frischen Grün. Aus den abgestorbenden Pflanzenteilen lässt sich Mulch herstellen, der zur Düngung dient. Stauden werden ausgeputzt und mit Hornspänen oder Knochenmehl gedüngt. Ab März kann man Buchsbaum in Form schneiden. Lavendel kann man ab Mitte April um ein Drittel stutzen, umso kräftiger treibt er wieder aus. Wer Gladiolen mag, sollte ihre Zwiebeln bis Mitte Mai ins Beet setzen. Saatgut kann man jetzt schon vorbereiten. Die Keimlinge können im Zimmer vorgezogen und die jungen Pflänzchen bei den ersten warmen Sonnenstrahlen ins Freie gesetzt werden.

Der schönste Blumenschmuck in der Osterzeit

Zum Osterfest gehören ganz klar Osterglocken.
Die Zwiebelblumen sind auch bekannt unter dem Namen „Trompetennarzissen", wachsen bis zu einem halben Meter hoch und haben oft große, gelbe Blüten. Es gibt auch Sorten, die weiß oder zweifarbig blühen – nartürlich nur dann, wenn die Zwiebeln im vergangenen Herbst gepflanzt wurden. Dieser Zeitpunkt ist wichtig, weil die Zwiebeln die Winterkälte brauchen, um einige Monate danach dem Frühling entgewgen zu treiben.

Frühjahrsputz für Kübelpflanzen

 Die Kübelpflanzen und Blumen, die auf dem Dachboden oder im Keller überwintert haben, können jetzt langsam auf den Sommer vorbereitet werden. Pflanzen wie Geranien oder Fuchsien, bilden im Winterquartier lange, dünne Triebe, die stark eingekürzt oder ganz entfernt werden müssen. Wichtig ist die Kontrolle auf Blattläuse, Weiße Fliegen oder andere Schädlinge. Die umgetopften Pflanzen können auch schon an einen etwas helleren und wärmeren Ort stehen. Wintergärten, Treppenhaus oder Kleingewächshäuser sind ideal Standorte.

Kompost - Multitalent für den Gartenboden

Sobald die Tage länger werden und nach den ersten Sonnenstrahlen, fordert der Garten an vielen Stellen gleichzeitig vollen Einsatz. Das Multitalent für den Boden ist Kompost, er ist Nährstofflieferant, Wärmespeicher und Bodenschützer. Die beste Wirkung, erzielt man nur mit einem guten Kompost. Durch Einarbeitung von Kompost in schwere Böden, verbessert sich deutlich die Bodenstruktur, die Pflanzwurzeln können sich besser ausbreiten und überschüssiges Wasser kann leichter einsickern und gespeichert werden. Durch seine dunkle Farbe wirkt der Kompost wie ein Sonnenkollektor, der lässt den Boden schneller erwärmen. Bei starkem Wind und starker Sonne, besteht für Pflanzen und Boden die Gefahr von Trockenschäden. Struktur oder Mulchkompost gewährleistet in diesem Fall, den nötigen Schutz und sorgt für eine ausgeglichene Bodenfeuchtigkeit. Für ein aktives Bodenleben, eine ausgewogene Nährstoffversorgung und für ein harmonisches Pflanzenwachstum ist dies wiederum die Voraussetzung.