Badideen Aktuell

Mieter dürfen frei pflanzen

Kaum steigt die Sonne höher, juckt es die Hobbygärtner in den Fingern. Im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse beginnt die Freiluftsaison. Auch Mieter müssen sich nicht zurückhalten. Gehört zur Wohnung ein Garten, dürfen sie ihn nutzen. Dazu reicht es aus, wenn im Mietvertrag vereinbart ist, dass der Garten zur Nutzung überlassen wird. Bei Einfamilienhäuser gilt der Garten als mitvermietet, solange nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Im Prinzip können Mieter in ihrem Garten schalten und walten wie sie wollen lt. Deutscher Mieterbund. Bei der Auswahl der Blumen und Pflanzen sind ihnen durch den Vermieter keine Grenzen gesetzt. Mieter dürfen auch Obst und Gemüse anbauen und ernten.

Gesunde Kräuter

in gutes Essen ohne Kräuter schmeckt nicht. Gesunde Kräuter aus dem Garten oder aus dem Topf, sie punkten nicht nur mit einem besonderem Aroma, sondern auch mit einem gesundheitlichem Plus. Für die Topfkräuter, nehmen Sie gute Blumenerde, damit die Kräuter gedeihen, benötigen sie ausreichend Wasser, es darf keine Staunässe entstehen. Die Ausnahme sind mediterrane Kräuter, sie kommen auch einige Tage ohne Wasser aus. Bei der Ernte am besten die oberen zwei Drittel der Kräuter abschneiden, oder es werden immer wieder die Triebspitzen entfernt. Das ermöglicht ein kräftiges Wachstum. Die Kräuter kann man einfrieren. Sehr praktisch ist im Eiswürfelbehälter, klein hacken, im Behälter füllen, etwas Wasser darauf und einfrieren. Beim Kochen haben Sie stets einen frischen Kräuterwürfel zu Hand. Petersilie ist eines der beliebtesten deutschen Küchenkräuter. Medezinisch genutzt werden Früchte und Kräuter.

Jetzt Salat säen

Wintersalate
Ob Endivien-, Lollo Rosso-, Eichenlaub-,Friseèsalate, jetzt wird es Zeit die Wintersalate zu säen oder zu pflanzen. Pflück-und Schnittsalate können bis in den August hinein ausgesät werden und bis im September hinein besteht die Möglichkeit, Feldsalat auszusäen. Winterendivien werden Anfang August gepflanzt und sind vom Herbst bis zum Winteranfang zu ernten.

Eine gute Erdbeerernte

Wer im Sommer leckere Erdbeeren ernten möchte, muss die Pflanzen im Beet umsorgen. Mit der Schere sollten alte vertrocknete und kranke Blätter der Stauden entfernt werden. Die alten Blätter dürfen nicht abgerissen werde, die Pflanzen können dadurch geschädigt werden.
Das Unkraut muss regelmäßig zwischen den einzelnen Stauden entfernt werden. Im Frühjahr sollte der Mulch des Vorjahres in die Erde eingearbeitet werden, das lockert den Boden auf. Wer keinen Dünger streuen möchte, sollte drei- fünf Monaten alten Kompost einarbeiten. Erdbeerstauden tragen zwei - drei Jahre Früchte, danach sollten neue Pflanzen gesetzt werden. Die Ableger werden im Spätsommer gepflanzt oder auch im März. In den neuen, ausgewählten Erdbeerbeet sollten mindestens drei Jahre keine Erdbeerstauden gewesen sein.
Erdbeeren kann man auch in Hängeampeln oder anderen Töpfe pflanzen und sie auf dem Balkon oder Terrasse ernten.

Kompost - Multitalent für den Gartenboden

Sobald die Tage länger werden und nach den ersten Sonnenstrahlen, fordert der Garten an vielen Stellen gleichzeitig vollen Einsatz. Das Multitalent für den Boden ist Kompost, er ist Nährstofflieferant, Wärmespeicher und Bodenschützer. Die beste Wirkung, erzielt man nur mit einem guten Kompost. Durch Einarbeitung von Kompost in schwere Böden, verbessert sich deutlich die Bodenstruktur, die Pflanzwurzeln können sich besser ausbreiten und überschüssiges Wasser kann leichter einsickern und gespeichert werden. Durch seine dunkle Farbe wirkt der Kompost wie ein Sonnenkollektor, der lässt den Boden schneller erwärmen. Bei starkem Wind und starker Sonne, besteht für Pflanzen und Boden die Gefahr von Trockenschäden. Struktur oder Mulchkompost gewährleistet in diesem Fall, den nötigen Schutz und sorgt für eine ausgeglichene Bodenfeuchtigkeit. Für ein aktives Bodenleben, eine ausgewogene Nährstoffversorgung und für ein harmonisches Pflanzenwachstum ist dies wiederum die Voraussetzung.